Demo gegen Polizeigewalt, rassistische Kontrollen und Inhaftierung!

SAMSTAG: DEMO IN HAMBURG!

Jaja Diabi, starb am 19. Februar 2016 im Alter von 21 Jahren in den Mauern der deutschen Justiz. Die Untersuchung seines Leichnams fand unter der Regie von Klaus Püschel statt, der in Hamburg hunderte von Brechmitteleinsätzen und damit auch den Tod von Achidi John zu verantworten hatte, bis diese Foltermethode verboten wurde. Eingeführt wurde diese Foltermethode 2001 durch den damaligen Innensenator Olaf Scholz. Genau 15 Jahre später sind die Akteure immer noch die Gleichen. Professor Püschel, Leiter der Gerichtsmedizin am UKE hat regelmäßige Kolumnen im Hamburger Abendblatt. Olaf Scholz hat es vom Innensenator zum Bürgermeister gebracht. Keine Person, die am gewaltsamen Tod von Achidi John beteiligt war, wurde je zur Rechenschaft gezogen.

Für die konsequente Aufklärung des Todes von Jaja Diabi!

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GENUG IST GENUG!

Nein zu Diskriminierung und Kriminalisierung!

Wir sind solidarisch mit der Familie und demonstrieren in Gedenken an Jaja Diabi, der im Alter von 21 Jahren am 19. Februar 2016 in der Haft gestorben ist. Wir sehen die Verantwortung für seinen Tod bei diesem System und seinen Vertreter_innen, denn er starb nach einer Festnahme durch die Polizei und in den Mauern der deutschen Justiz. Es muss aufhören, dass massenhaft rassistische Kontrollen durchgeführt werden, Menschen in Gefängnisse gebracht werden und gar dort sterben.

Am 14. Januar 2016 wurde Jaja Diabi auf dem Hamburger Berg aus nichtigen Gründen und rassistischen Vorurteilen von der Polizei festgenommen. Vier Tage später, am 18.Januar, wurde er von der U-Haft an der Holstenglacis nach Hahnhöfersand verlegt. Genau einen Monat später, am 19.2.2016, ist Jaja Diabi tot.
Laut Justizbehörde hat Jaja Diabi Selbstmord begangen, sich an einer Gardinenstange erhängt, es gab der Behörde zufolge und allen, die ihn kannten, keinerlei Anzeichen einer möglichen Suizidgefahr. Auch sein Cousin, der noch am Nachmittag mit ihm Fußball gespielt hatte, berichtet, dass Jaja Diabi am Vorabend gut gelaunt gewesen sei.

Was geschah in der Nacht vom 18. auf den 19. Februar 2016 in Hahnhöfersand? Wir fordern Aufklärung und eine Ende der Blockadehaltung der Staatsanwaltschaft! Die Untersuchung seines Leichnams fand unter der Regie von Klaus Püschel statt, der in Hamburg hunderte von Brechmitteleinsätzen und damit auch den Tod von Achidi John zu verantworten hatte, bis diese Foltermethode verboten wurde. Eingeführt wurde diese Foltermethode 2001 durch den damaligen Innensenator Olaf Scholz. Genau 15 Jahre später sind die Akteure immer noch die Gleichen. Professor Püschel, Leiter der Gerichtsmedizin am UKE hat regelmäßige Kolumnen im Hamburger Abendblatt. Olaf Scholz hat es vom Innensenator zum Bürgermeister gebracht. Keine Person, die am gewaltsamen Tod von Achidi John beteiligt war, wurde je zur Rechenschaft gezogen.
Viele weitere starben in und durch die Vollstrecker_innen des deutschen Staates, wie Oury Jalloh, Laye Condé, Kola Bankole, Aamir Ageeb, Ndeye Mareame Sarr, Dominique Kouamayo, Sliman Hamade, Christy Schwundeck…

Es ist unerträglich, wie seit mehreren Monaten rassistische Kontrollen in der Sternschanze, St. Pauli, St. Georg und insbesondere rund um die Hafenstraße zunehmen. Diese Kontrollen richten sich insbesondere gegen Afrikaner_innen und Schwarze bzw. nicht-weiße Menschen insgesamt. Wir sehen dies als eine offensichtliche Art der rassistischen Unterdrückung und Ausgrenzung und werden das nicht weiter hinnehmen!
Es ist das System, das Menschen nicht anerkennt, in die Illegalität drängt und entrechtet. Wir verurteilen „racial profiling“ als eine Praxis, die immer häufiger genutzt wird, um uns zu belästigen und prangern die gesellschaftliche Akzeptanz davon an. Wir sehen mehr und mehr Migrant_innen und Geflüchtete in heftigster Prekarität, aber jede_r hat das Recht zu leben- und nicht nur zu überleben! Das mindeste sind die grundlegendsten, universellen Menschenrechte wie Essen, Trinken, Unterkunft, Zugang zum Gesundheitssystem, das Recht zu arbeiten und sich frei zu bewegen. Wir fordern Bleiberecht und Recht zu arbeiten für alle, die hier leben und bleiben wollen! Und rufen alle dazu auf, sich zu fragen, in was für einer Gesellschaft wir leben und in was für einer wir leben wollen!

„Es gibt viele Arten zu töten.
Man kann einem ein Messer in den Bauch stechen,
einem das Brot entziehen,
einen von einer Krankheit nicht heilen,
einen in eine schlechte Wohnung stecken,
einen durch Arbeit zu Tode schinden,
einen zum Suizid treiben,
einen in den Krieg führen usw.
Nur weniges davon ist in unserem Staat verboten.“
– Bertolt Brecht

Stoppt die rassistischen Kontrollen! Solidarität mit den Betroffenen!

https://deadbylaw.blackblogs.org/

Bisher Unterstützende Gruppen in alphabetischer Reihenfolge:
African Survival in Hamburg (ASUIHA)
Ahoi Hafenstraße
Angehörige Jaja Diabis
Anti-Atom-Büro Hamburg
Anwohner_innen Ini Balduintreppe
Arbeitskreis HAMBURG POSTKOLONIAL
Arca-Afrikanisches Bildungszentrum e. V.
ASTA Uni Hamburg
Auslända Connexion
Blog Decolonizing Hamburg
Buchhandlung im Schanzenviertel
Cafe Exil
Cannabis Social Club Hamburg e.V.
empower – Beratung für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Hamburg
Ermittlungsausschuss Hamburg (EA)
Gambia for Justice, Hamburg
GAPP (Gruppe antirassistischer Positionen und Praxen)
Hafengruppe Hamburg
Initiative für die Aufklärung des Mordes an Burak B.
Initiative in Gedenken an Laye Condé
Initiative in Gedenken an Oury Jalloh
Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland e.V. (ISD)
Jugendorganisation Revolution Hamburg
Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und MigrantInnen
Lampedusa in Hamburg,
noborder ffm
Recht auf Stadt-Never Mind The Papers
St. Pauli selber machen
Tatort Kurdistan
UNITED PEOPLE
Volxküche Hafenstrasse
ZONGO

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Against police brutality, racist police controls and imprisonment!
No to discrimination and criminalization!

We are in solidarity with the family and demonstrate in remembrance of Jaja Diabi who died in prison at the age of 21, on February 19th 2016. We see the responsibility for his death in the German system and its representatives because he died after being arrested by the police and within the walls of the German judiciary. The massive racist police controls, the imprisonment and the death of people in prison have to stop immediately. On January 14th, 2016 Jaja Diabi was arrested due to trivial reasons and racial prejudices by the police at the Hamburger Berg. Four days later, on January 18th, he was transferred from the custody at Holstenglacis to Hahnhöfersand. Exactly one month later, on 19.02.2016, Jaja Diabi is dead.

According to the judicial authority of Hamburg, Jaja Diabi committed suicide by hanging himself at a curtain rod. Neither the authority nor those who knew him did recognize any sign of any possible suicide risk in advance. His cousin, who even played football with him in the evening before his death, reported that Jaja Diabi was in a good mood. What happened during the night from the 18th to 19th February 2016 in Hahnhöfersand? We urge clarification and an end of the blockade of the prosecutor! The examination of his corpse was supervised by Klaus Püschel. Püschel was responsible for hundreds of cases of forcible use of emetics until this method of torture was banned. He is therefore also responsible for the killing of Achidi John. This torture method was introduced in 2001 by the former Minister of the Interior of Hamburg, Olaf Scholz. Exactly 15 years later, the actors are still the same. Professor Püschel, Head of Forensic Medicine at the UKE, regularly writes columns in the Hamburger Abendblatt. Olaf Scholz became the mayor of Hamburg. No person who was involved in the violent death of Achidi John, was ever held accountable. Many others died by the executors of the German State like Oury Jalloh, Laye Condé, Kola Bankole, Aamir Ageeb, Ndeye Mareame Sarr, Dominique Kouamayo, Sliman Hamade, Christy Schwundeck …

The increase of racist police controls in Sternschanze, St. Pauli, St. Georg and particularly around the Hafenstraße in the past months is unbearable. These controls are directed particularly against Africans and Black or non-white people. We see this as an obvious way of racist oppression and exclusion and won’t accept this any longer!
It is the system that does not recognize people, forces them into illegality and refuses them from their rights. We condemn „racial profiling“ as an increasingly common practice to harass us. And we denounce the social acceptance of these practices. We see more and more migrants and refugees living in vehement precariousness. But everyone has the right to life and not only to survive! The least to be done is to enable the access to the most basic, universal human rights, as the right to food, water, accommodation, access to health care, the right to work and to move freely. We demand the right to stay and the right to work for all who live here and who want to stay! We request everyone to ask themselves, in what kind of society we live in and what kind of society we want to live in!?

“There are many ways to kill. One can stab another in the belly with a knife,
Take away another’s bread, Not heal another of a sickness, Stick another in a miserable house, Through work, torture another to death, Send another off to war, etc.
Only a few of these are prohibited in our country.” – Bertolt Brecht
Stop the racist police controls! Solidarity with those affected!
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Contre les violences policières, les contrôles racistes et les arrestations!
Non à la discrimination et la criminalisation!

Nous sommes solidaires avec la famille et nous manifestons en mémoire de Jaja Diabi, qui est décédé en détention à l’âge de 21 ans le 19 février 2016. Nous renvoyons la responsabilité de sa mort au Système allemand et ses représentant.e.s parce qu’il est décédé entre les murs de la justice après une arrestation policière. Il faut mettre fin aux nombreux contrôles racistes, aux arrestations et aux décès en prison.

Le 14 janvier 2016, Jaja Diabi est arrêté par la police sur la Reeperbahn à cause de raisons futiles et des préjugés racistes. Quatre jours plus tard, il est transféré de la prison de Holstenglacis à Hahnöfersand. Exactement un mois après, le 19 février 2016, Jaja Diabi est mort. D’après les autorités judiciaire, Jaja s’est suicidé, il s’est pendu à une barre de rideau. Mais avant le décès aucun signes suicidaires, de mise en danger ou de mal-être n´ont été relevés ou perçus par les autorités et/ou les ami.e.s. Son cousin, ayant joué au foot avec lui l’après-midi, raconte que la veille Jaja était de bonne humeur.

Qu’est-ce qui s’est passé pendant la nuit du 18 au 19 février à Hahnöfersand? Même s´il y a peu de chance de connaître la vérité, nous demandons l´éclaircissement et la fin du blocage judiciaire par le procureur! L’examen du cadavre de Jaja s´est passé sur la régie de Klaus Püschel, responsable de donner des liquides à vomir à des centaines de personnes à Hambourg et de la mort de Achidi John; jusqu’à cette méthode de torture était interdit. Cette méthode de torture a été introduite en 2001 par Olaf Scholz, à cette période sénateur de l’intérieur. Exactement 15 ans plus tard, les acteurs sont toujours les mêmes. Prof. Püschel, directeur de la médecine légale à l’UKE, écrit régulièrement des articles dans «Hamburger Abendblatt» et Olaf Scholz actuel maire d´Hambourg. Aucune personne, ayant participé à la mort violente d´Achidi John, n´a été accusé et encore moins condamné par la justice. Beaucoup d’autres personnes sont décédés à cause des violences des autorités de l’état fédéral allemand: Oury Jalloh, Laye Condé, Kola Bankole, Aamir Ageeb, Ndeye Mareame Sarr, Dominique Kouamayo, Sliman Hamade, Christy Schwundeck…

Il est insupportable de constater depuis plusieurs mois à Sternschanze, St. Pauli, St. Georg et surtout près de la Hafenstraße, l´augmentation des contrôles racistes. Ces contrôles ciblent surtout des Africain.e.s, des noie.e.s tout simplement des gens qui ne sont pas blancs en général. Nous voyons cela comme une manière manifeste de répression raciste et de ségrégation que nous ne pouvons plus accepter!
C’est le système qui n’accepte pas des individus et les pousse à l’illégalité en les privant de leurs droits. Nous condamnons les contrôles aux faciès «Racial Profiling» méthode utilisée de plus en plus pour traquer, stigmatiser et tracasser. Nous dénonçons aussi l´acceptation sociale. Nous voyons de plus en plus de migrant.e.s et de réfugié.e.s en précarité, mais chacun.e a le droit de vivre et pas seulement survivre! Et d´avoir au moins accès aux droits humains fondamentaux: la nourriture, le logement, l’accès au système de santé, le droit au travail et la liberté de circulation. Nous demandons le droit de rester et de travailler pour tout.e.s, qui veulent vivre et rester ici!
Tout.e.s devons nous demander dans quelle société nous vivons et dans laquelle voulons nous vivre!

«Il y a beaucoup de façons de tuer. On peut le faire avec un coup de couteau dans l’estomac, retirer un pain, refuser de guérir quelqu´un.e d’une maladie, coincer quelqu’un.e dans un mauvais appartement, écorcher quelqu’un.e en travaillant jusqu´à la mort, le pousser au suicide, faire la guerre, etc.
Peu de ça est interdit dans notre état.» – Bertolt Brecht

Arrêtez les contrôles racistes! Solidarité avec les gens concernés!
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Polis şiddeti, ırkçı kontroller ve tutuklamalara karşı!
Ayrımcılık ve kriminalize edilmeye hayır!

Bizler, 19 Şubat 2016’da gözaltında bulunurken 21 yaşıda hayatını kaybeden Yaya Diabi’nin anısına ve ailesi ile dayanışmak için ve bir araya gelmiş olan insanlarız. Yaya Diabi’nin ölümünün sorumlusu bu sistem ve onun temsilcileri olan polis ve Alman yargısıdır, çünki Yaya polis tarafından tutuklanarak Alman yargı duvarlarının içerisine kapatıldıktan sonra cezaevinde öldü. Bizler, polis tarafından uygulanan ırkçı kontrollerin, insanların cezaevlerine kapatılmasının ve cezaevlerinde gerçeklesen öldümlerin önüne geçmeliyiz.

Yaya Diabi, 14 Ocak 2016 tarihinde Hamburger Berg’de (St. Pauli’de bir sokak) önemsiz bir nedenle ve ırkçı önyargılarla polis tarafından tutuklandı. Dört gün sonra, 18 Ocak’ta, tutuklu bulunduğu Holstenglacis cezaevinden Hannhöfersand cezaevine nakledildi. Tam bir ay sonra, 19/02/2016 tarihinde,Yaya Diabi bu cezaevinde öldü.
Yargı yetkililerine göre Yaya cezaevinde kendini bir perdeyle asarak intihar etti. Ancak onu yakından tanıyanlar, Yaya’nin tutuklanmadan öncede bir intihar riskinin hiçbir belirtisinin olmadığı yönünde. Tutuklandıgı gün onunla öğle sonu futbol oynayan kuzeni de, Yaya’nın tutuklanmadan önce keyfinin yerinde, iyi bir ruh halinde olduğunu söylüyor.

Peki, 18 Şubatı 19 Şubat 2016’ya baglayan gece ne oldu? Olayın aydınlanma şansının düşük olmasına rağmen, bizler bu “intihar” denilen olayla ilgili savcılık ablukasının kaldırılmasını ve o gece olanların aydınlanmasını talep ediyoruz! Yaya’nın cesedinin incelenmesi, Hamburg’da yüzlerce insanı kusturucu ilaçlar kullanarak işkenceden geçirilmesine sebep olan ve dolayısıyla bu işkenceler sonucu Achidi John ölümünden de sorumlu olan Klaus Püschel başkanlığında gerçekleşti. Bu işkence metodu 2001 yılında içişleri bakanı olan Olaf Scholz tarafından devreye sokuldu. Tam 15 yıl sonra oyuncular hala aynıdır. UKE Adli Tıp Başkanı olan Profesör Püschel, Hamburger Abendblatt’ta düzenli yazılar yazıyor.
Olaf Scholz içişleri bakanlığından belediye bakanlığına yükseldi. 2001’de John Achidi’nin şiddetle ölümüne sebep olan hiç kimseden heasap sorulmadı. Oury Jalloh gibi pek çok kişi, Laye Condé, Kola Bankole, Aamir Ageeb, Ndeye Mareame Sarr, Dominique Kouamayo, Sliman Hamade, Christy Schwundeck, Alman devletinin vesayet hükümlerini gerçekleştirenler tarafından öldürüldü..

Son aylarda Sternschanze, St. Pauli, St. Georg mahalleleri ve özellikle de Hafen Iimanı cıvarında uygulanan ırkçı polis kontrollleri dayanılmaz noktalara ulaştı. Bu kontroller, özellikle Afrika kökenliler ve genel olarak siyahlar ya da beyaz olmayan insanlara karşı gerçekleşmekte. Biz bu kontrolleri, baskı, zulüm ve ırkçı dışlamaların bariz bir türü olarak görüyoruz ve bu kontrolleri daha fazla tolere etmeyeceğiz!
İnsanları tanımayan ve zorla illegaliteye mahrum eden, içerisinde bulunduğumuz sistemdir! Son zamanlarda giderek yoğunlaşan, özellikle marjinelleri hedef alan, sürekli taciz eden ve bu tacizlerin toplumsal kabulü için çaba gösteren bir uygulama olan „ırksal profil“ pratigini kınıyoruz.

Giderek daha fazla göçmen ve mültecinin güvencesizlik içerisinde olduğunu görüyoruz, ama herkesin sadece hayatta kalma değil, yaşama hakkına da sahiptir! En azından yiyecek, içecek, barınma, sağlık hizmetlerine erişim gibi en temel, evrensel insan haklarına, çalışma hakkına ve özgürce hareket etme hakkına da sahiptir!
Bizler, burada yaşayan ve buradakalmak isteyen herkes için kalma ve çalışma hakkını talep ediyoruz! Ve herkesin kendisine, nasıl bir toplum içinde yaşadıklarını ve nasıl bir toplumda yaşamak istediklerini sormaya çağrıyoruz!

“Öldürmenin birçok yolu vardır. Birinin karnına bir bıçak saplayabilirsiniz, Birini ekmeğinden edebilirsiniz,
Birinin hastalığının tedavisini yapmayabilirsiniz, Birini kötü bir eve tıkayabilirsiniz, Birini çalıştırarak ölüme itebilirsiniz, Birini intihara sürükleyebilirsiniz, Birini savaşa zorlayabilirsiniz
Bunlardan sadece birkaç tanesi ülkemizde yasaklandı.”- Bertholt Brecht
Irkçı kontrolleri durdurun! Mağdurlarla Dayanışmya!
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يكفي تعني يكفي
ضد وحشية الشرطة , وضد المراقبة العنصرية والسجن التي تفرضها الشرطة
لا للاقصاء و التجريم .

نعلن تضامننا مع عائلة يايا ديابي و نحن نتظاهر اليوم من أجل ذكراه ,الشاب الذي توفي في السجن عن عمر 21 في التاسع عشر من شباط 2016.
نحن نرى أن النظام الألماني و ممثليه هم المسؤولين عن مقتله لأنه توفي بعد أن قامت الشرطة باعتقاله وتوفي خلف جدران القضاء الألماني .
المراقبة العنصرية التي تفرضها الشرطة, والسجن وموت الناس خلف القضبان يجب أن يتوقف في الحال .
في الرابع عشر من كانون الثاني 2016 تم اعتقال يايا ديابي لأسباب تافهة و أحكام مسبقة أساسها عنصري من قبل الشرطة في هاربرغر بيرغ ,وبعد أربعة أيام في الثامن عشر من كانون الثاني تم نقله من الحجز في هولستنغلاسيز إلى هانهوفرساند . وبعد شهر تماما , مات يايا .
واستنادا إلى السلطة القضائية في هامبورغ , فإن يايا قد قام بالانتحار عن طريق شنق نفسه بحبل ستارة . وكل من السلطات و الأشخاص الذين يعرفونه لم يلاحظوا أي إشارة تشير إلى وجود خطر الانتحار بالإضافة إلى أن ابن عمه الذي كان يلعب معه الكرة قبل يوم من وفاته صرح بأن يايا كان بمزاج جيد .
ماذا حدث في ليلة الثامن عشر من شباط في هانهوفرساند ,على الرغم من أن فرص معرفة ما حدث منخفضة نوعا ما , لكننا نطالب بتوضيح عاجل وبانهاء عزل النائب العام .
قام كلاوس بيشيل بالاشراف على فحص جثته وبيشيل كان مسؤولا عن مئات الحالات التي أجبرت على استخدام مثيرات للغثيان حتى تم منع هذه الطريقة في التعذيب . وهو بذلك أيضا مسؤول عن قتل أشيدي جون .
تم تقديم طريقة التعذيب هذه في العام 2001 عن طريق وزير الداخلية السابق في هامبورغ أولاف شولتز , وبعد خمسة عشر سنة مازال الممثلون نفسهم . بروفيسور بيشيل رئيس قسم الطب الجنائي في جامعة UKE يكتب عمود بشكل منتظم في صحيفة هامبورغر آبند بلات . أولاف شولتز أصبح عمدة هامبورغ. ولم يتم إدانة أي أحد من المتهمين بمقتل أشيدي جون .
والعديد من الناس الآخرين تم قتلهم من قبل الحكومة الألمانية مثل : أوري جالوه ,لاي كونديه ,كولا بانكولي, أمير آغيب, نديه ماريامي سار , دومينيك كوامايو , سليمان حمادي , كريستي شفونديك .
تزايد حملات المراقبة العنصرية في شتيرن شانزه,سانكت باولي ,سانكت غيورغ وبالتحديد حول هافن شتراسه في الشهور الماضية غير محتمل . حملات المراقبة هذه موجهة بالتحديد نحو الأفارقة أو السود أو الناس الغير بيض . ونحن نرى هذا كضعط و إقصاء عنصري و لن نقبل به بعد الآن .أنه النظام الذي لا يعترف بالناس ويجبرهم على الخروج عن القانون ويمنعهم من حقوقهم .نحن ندين تدوين ملفات شخصية عنصرية كسلوك متزايد لإزعاجنا . وندين أيضا القبول الاجتماعي لهذا السلوك , حيث نرى أكثر وأكثر مهاجرين ولاجئين يعيشون في ظروف عنيفة .
ولكن من حق أي إنسان أن يعيش لا أن ينجو من الموت فقط , والذي ينبغي القيام به هو تأمين الحقوق الأساسية كالطعام والشراب و السكن والصحة والعمل وحرية الحركة , نحن نطالب بحق البقاء وحق العمل لكل من يعيش هنا ولكل من يرغب بالبقاء .
نحن نطالب الجميع بأن يسألوا أنفسهم بأي نوع من المجتمعات نحن نعيش وبأي نوع من المجتمعات نريد أن نعيش .

“هناك طرق عديدة للقتل
يمكن لأحدهم أن يطعن الأخر بكسين في بطنه
أن يأخذ خبز الآخر
ألّا يعالج الآخر من المرض
أن يحجز الآخر في منزل تعيس
عن طريق العمل , أو تعذيب أحدهم حتى الموت
إرسال أحدهم إلى الحرب … إلخ
فقط القليل من هذه الطرق ممنوعة في بلادنا “
بيرتولت بريشت

أوقفوا حملات الشرطة العنصرية
و التضامن مع الذين تأثروا .

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