Und was machen die Mainstreammedien?

Allein in Berlin gab es 2015 etwa 1820 rechtsextreme Vorfälle. Die Behörden haben in der Hauptstadt in den vergangenen Monaten außerdem eine zunehmende Zahl von rechten Gruppen registriert, die sich als Bürgerwehren organisieren wollen. Im Januar 2016 wurden in Berlin 329 Waffenscheine beantragt – 20-mal so viele wie im Januar 2015. Im vergangenen Jahr waren Berliner Flüchtlingsunterkünfte oder deren Bewohner in 57 Fällen Ziel rechtsextremer Übergriffe – eine Steigerung von fast 50 Prozent im Vergleich zu 2014. Hinzu kommt, dass etwa 400 Faschos in Deutschland ihre Schusswaffen behalten dürfen, obwohl der Verfassungsschutz die zuständige Behörde auf den Waffenbesitz hingewiesen hat.

Und was machen die Mainstreammedien? Sie hetzen weiterhin unverhohlen gegen Geflüchtete und Muslime oder geben Rechtsradikalen und zahlreichen Hauskanaken eine Plattform ihre rechten oder rassistischen Thesen in die Welt zu setzen.

Im Focus z.B. gab es eine Karikatur, in der einem muslimischen Flüchtlingsrückkehrer in den Orient eine Vorliebe für die sexuelle Misshandlung von Ziegen bescheinigt wurde. Am Beispiel der USA kann man sehen, wie weit die Hetze gegen Muslime und Asylsuchende gehen kann. Nicht nur FOX News oder Trump, sondern selbst als seriöse geltende Medien berichten überdurchschnittlich negativ, wenn es um Muslime und Geflüchtete geht. Laut einer neuen Studie wurde der Islam in der New York Times zwischen 1990-2014 sogar noch negativer dargestellt als die Krankheit Krebs und Kokain.

Herzlichen Dank an Kaveh Ahangar

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